Freitag, 26. Juni 2015

Stadt erwirbt die Villa Berg und die ehemaligen Fernsehstudios. Bürger erhalten endlich die Villa und den Park zurück

Die Landeshauptstadt Stuttgart erwirbt die Villa Berg und die ehemaligen Fernsehstudios. Dies vereinbarte sie jetzt mit dem bisherigen Eigentümer, der PDI Property Development Investors GmbH.

Die Stadt erwirbt die Villa Berg und die dazugehörigen Fernsehstudios mit einer Grundstücksfläche von zusammen 11.230 Quadratmetern für 300.000 Euro.




Dienstag, 23. Juni 2015

Korfu - Venezuanisches Stadthaus

Dienstag, 9. Juni 2015

Baugrundentwässerung - Drainage

Steht auf einem feuchten Grundstück ein Gebäude, besteht die Gefahr, dass das Stauwasser an die Wände oder das Fundament des Gebäudes drückt und nicht versickert. Drainrohre allein um das Haus zu verlegen reicht hier nicht. Zur sicheren und wirkungsvollen Ableitung von Stauwasser werden Systeme für Baugrundentwässerung eingesetzt.
Ist auf Ihrem Grundstück regelmäßig „Land unter“, schafft eine Bodendrainage Abhilfe. Eine Drainage soll unterirdisches Wasser zum Feuchteschutz von Bauwerken ableiten. Sie kann immer nur eine Hilfe zur Reduzierung der Wasserbeanspruchung eines Bauwerks sein.
Eine zusätzliche Abdichtungsmaßnahme für das zu schützende Bauwerk ist auch bei Anordnung einer Drainage immer vorzusehen. Die erforderliche Maßnahme kann als sogenannte schwarze Wanne mit Hilfe von bituminösen Baustoffen erfolgen. Die Anforderungen an derartige Bauwerksabdichtung regelt DIN 18195. Alternativ kann die Abdichtung durch wasserundurchlässig ausgeführte Betonbauteile, wie zum Beispiel die weiße Wanne erfolgen. Für weiße Wannen wird oft auf Drainagen verzichtet.

Achtung: Drainagen sind nicht erlaubt, wenn Grundwasser in Höhe der Gründungssohle oder darüber ansteht. Ausnahmen sind Grundwasserabsenkungen im Zuge der Baumaßnahmen oder im Zusammenhang mit einer Bodensanierung. Bei Belastung durch Grundwasser liegt dann der höchste in der Vergangenheit gemessene Grundwasserstand im Bereich der Kellerkonstruktion, also kann über der Kellersohle liegen. Eine Drainage ist bei dieser Beanspruchung ungeeignet, da diese im Grundwasser stehen würde und eine Ableitung des Wassers nicht möglich ist. Die Ableitung von Drainagewasser in den Kanal ist meistens nicht zulässig; Ausnahmen sind bei einem Mischkanal möglich.

Fazit: Die Konzeption von Drainagen zur Trockenhaltung des Gebäudes wird nur dann erlaubt, wenn es sich um versickerndes Niederschlagswasser oder extreme Spitzen von stauendem Wasser auf bindigem Boden handelt. Das ist immer mit der Behörde zu klären. Grundsätzlich sollten alle geplanten Drainanlagen mit der zuständigen Gemeinde abgestimmt werden. 
 
 
Neunzig Prozent der Bauschäden im Kellerbereich entstehen durch Nässe, die von außen eindringt. Feuchtigkeit in Gebäudemauern lässt das Mauerwerk erkalten. Schimmel und Schwämme befallen und zersetzen in der Folge die Mauern, der Putz bröckelt und die Farbe platzt ab. Das modrige Klima in den betroffenen Räumen kann die Gesundheit beeinträchtigen. Je früher die Feuchte bekämpft wird, desto besser kann die Bausubstanz erhalten werden.




Drückendes Wasser ist Grundwasser, das von allen Seiten einen permanenten hydrostatischen Druck auf die Wand ausübt. In diesem Fall müssen sehr umfassende Maßnahmen eingeleitet werden. Kapillarwasser ist aufsteigende normale Bodenfeuchte, die sich durch winzige Röhren im Material nach oben zieht.

Ist die Grundmauer des Hauses mangelhaft oder gar nicht gegen Wasser geschützt, dringt Wasser ungehindert in die Wand. Aber auch Pilze, starker Frost und Baumwurzeln können Risse in der Mauer verursachen, durch die das Wasser eintreten kann. Es gibt also viele verschiedene Möglichkeiten, wie Feuchtigkeit ins Haus gelangen kann. Dies sollte man klären, bevor man mit den Schutzmaßnahmen beginnt.
Wichtig: Man muss die Feuchtigkeit dort aussperren, wo sie eindringt, nicht dort, wo sie austritt und stört - also immer an der Außenwand, nicht an der Innenwand!
Und wie wird man das Wasser los?
Es ist wichtig, zu klären, mit welcher Form der Feuchtigkeitsbelastung man es zu tun hat, bevor man mit Schutzmaßnahmen beginnt. Es kann nämlich auch ein Rohr undicht sein, dann helfen alle Absperrmaßnahmen nicht, solange man das Leck nicht gefunden und behoben hat. Lassen Sie die Situation im Zweifelsfall unbedingt von einem herstellerunabhängigen Spezialisten klären, damit Sie keine falschen oder ungeeigneten Maßnahmen ergreifen.
  • Gegen Bodenfeuchte, stauendes und drückendes Wasser dichtet man die Wand mit wasserdichten Materialien ab.
  • Gegen aufsteigende Feuchte muss eine horizontale Sperre in die Mauer gespritzt werden.
  • Sich ständig an der Wand sammelndes Wasser muss mit einer Drainage abgeleitet werden.
 

Samstag, 6. Juni 2015

Mittwoch, 3. Juni 2015

Reihenhaus - nachträgliche Gaube gleich Raumgewinn

Viele Reihenhäuser die in den Zeiten 1950 bis 1970 gebaut worden, sind an den nachfolgenden Generationen hinterlassen oder verkauft worden. Gerade in Städten sind diese Bautypen aufgrund ihrer gewachsener Umgebung und Nähe zum Stadtkern seit ein paar Jahren abermals stark gefragt.
Neubausiedlungen am Stadtrand, oft auch als Schlafstädte beschimpft, können bei bevorzugter Infrastruktur nicht mithalten. Deshalb werden nun schon seit langer Zeit Bestandsimmobilien wie das Reihenmittelhaus oder Reihenendhaus häufig von jungen Familien auf einen modernen Wohnkomfort-Standard saniert. Im Vergleich zu Eigentumswohnungen gelten Reihenhäuser mit Garten als eher wertstabil gegenüber den oft als hochpreisig angebotenen Eigentumswohnungen.

Zusätzliche Gauben gleich Raumgewinn?

Systematisch für die Bauweise und die Bauzeit sind die niedrigen Raumhöhen der Vollgeschosse von meist nur 2,50 bis 2,60 Meter. Im Dachgeschoss sieht es meist nicht anders aus.
Neben der Problemstellung ungünstig nutzbarer Grundflächen bei Dachschrägen kommt durch eine Raumhöhe von ca. 2,30 m eher kein Gefühl für großzügigen Wohnraum auf.
Mit zwei gegenüberliegenden neuen Gauben können einfach schon über 40% der Geschossfläche ohne störende Dachschrägen erschlossen werden. Damit ist es mit einer Dachgaube am einfachsten, zusätzlicher Wohnraum für das DG zu realisieren. Gleichzeitig sorgen die Fensterflächen für ausreichende Belichtung und Belüftung.

Reserven nutzen

Auch statische, geometrische Reserven im Kehlbalkendach können genutzt sein. Eine einfache Verschiebung der eingebauten Kehlbalkenlage nach oben kann schon die Raumhöhe erheblich steigen.
Nicht nur die statischen Grenzen eines Kehlbalkendachs, gilt es zu beachten: Auch die geometrischen Grenzen getreu des Bauordnungsrechts müssen eingehalten werden.

Fußböden effizient dämmen

Detaillierte Planung ist wichtig
Fühlen Sie sich nicht in der Lage selbst zu entscheiden, welche Art der Dämmung für Sie in Frage kommt, lassen Sie sich einen Energieberater kommen. Die Bundesstelle für Energieeffizienz hilft an dieser Stelle weiter.

Exemplarischer Aufbau einer Fußbodendämmung

Die Dämmschicht wird auf dem tragenden Boden, meist einer Betondecke aufgebracht. Optional kann unter der Dämmung noch eine zusätzliche Trittschalldämmung verlegt werden. Dies ist nicht nur in Mehrfamilienhäusern dringend angeraten.
Als Dämmung kommen verschieden Stoffe in Frage. Auswahlkriterien sind die zur Verfügung stehende Aufbauhöhe, das Budget und die Wärmeleitzahl. Außerdem sollten Sie im Hinterkopf behalten, ob mit der Dämmung eventuelle Niveauunterschiede entstehen oder ausgeglichen werden.
In den meisten Fällen gilt: Je dünner der Dämmstoff bei gleichbleibender Dämmleistung, umso teurer.  Ist der Raum besonders niedrig und es steht de facto keine Aufbauhöhe zur Verfügung, sollte in Betracht gezogen werden den Raum von unten zu dämmen. Für Einfamilienhäuser ist dies meist die Kellerdecke.
Als Material stehen vor allem Schaumplatten zur Wahl. Diese können aus Polyurethan oder Polystyrol bestehen und können bedenkenlos unter Estrich verlegt werden. Neuerdings kommen auch Vakuumpaneele zum Einsatz. Diese überzeugen vor allem durch eine extrem geringe Aufbauhöhe.  Nun kann eine Fußbodenheizung aufgebracht werden. Über einer Trennschicht wird dann der Estrich schwimmend vergossen. Somit bestehen keine Verbindungen zur Gebäudewand, die Wärme, Kälte oder Schall weiterleiten könnte.

Sonderformen

Für alte Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen oder auch für Fachwerkhäuser gibt es besondere Anforderungen an die Wärmedämmung. Hier kommen auch andere Materialien zum Einsatz, wie etwa Mineralwolle, Zellulose, Holzfaserdämmstoffe, oder Schüttung wie Perlite, Fibutherm und Blähton. Für spezielle Fragen sollten Sie sich in jedem Fall an einen Baustoff-Fachhändler wenden.

Fassadenbegrünung - Dämmfunktion - Vorteile wie Akkustik und Thermal

Wird eine Fassadenbegrünung fachgerecht durchgeführt und ist die Bausubstanz der Fassade in Ordnung, spricht absolut nichts gegen eine Fassadenbegrünung. Diese kann nämlich auf Grund Ihrer Schutzfunktion vor Hagel, aggressiver Sonneneinstrahlung und anderer Witterungseinflüsse sowie Schmutz und Staub einen hohen Beitrag zum Erhalt des Gebäudes leisten. Und somit auch zur Werterhaltung bzw. -steigerung der gesamten Immobilie.

Dämmfunktionen der Fassadenbegrünung

Dazu kommt eine hohe Dämmfunktion, die sich nicht nur positiv auf das Raumklima auswirkt,  sondern auch auf Ihr Gemüt und Ihren Geldbeutel.
Die Fassadenbegrünung übernimmt zudem gleich zweierlei Arten von Dämmfunktion –eine akustische und eine thermale.

Akustische Dämmfunktion

Die akustische Dämmung erfolgt über die Absorption und Diffusion von Schallwellen durch das Blattwerk, wie auch deren Reflexion an den Blättern. Je dichter der Bewuchs, umso höher die Dämmwirkung.

Thermale Dämmfunktion

Die thermale Dämmung funktioniert im Sommer ebenso gut wie im Winter. Der Raum zwischen Fassade und Begrünung bildet eine Art neutrale Zone zwischen einem „Kalt außen“ und einem „Warm innen“ im Winter, wie auch umgekehrt im Sommer. Da im Winter oder an trüben kalten Tagen die Blätter quasi senkrecht, also parallel zur Hauswand ausgerichtet sind, bilden sie ein Schutzschild vor Kälte. Im Sommer und an sonnigen Tagen richten sich die Blätter nach dem Stand der Sonne aus. So entsteht darunter eine ausreichende Verschattung, die die Räume im Haus angenehm kühl hält. Die bei der Verdunstung an den Blättern entstehende Verdunstungskälte verstärkt diesen Effekt.

Weitere Vorteile der Fassadenbegrünung

Neben der Dämmfunktion und dem damit verbundenen positiven Effekt auf Ihr Portmonee profitieren Sie auch von dem Lärmschutz, der dieser Art von Dämmung innewohnt. Und das auf ganz natürliche Art.

Außerdem stellt die Fassadenbegrünung einen Beitrag zur Natur dar, indem sie neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere schafft.  Wenn Sie auf Gerüstkletterpflanzen zurückgreifen, laufen Sie auch nicht Gefahr,  überwuchert zu werden, denn solche Pflanzenarten sind auf ihre Rankhilfen angewiesen und bilden nicht selbstständig Haftorgane aus.

Dachbegrünung und Dachbepflanzung von Carports

Auf welchen Carporttypen ist eine Dachbegrünung möglich?

Grundsätzlich muss der Carport dafür statisch ausgelegt sein, d. h. die höheren Gewichte durch das Gründach müssen sicher in den Boden geleitet werden. Hierdurch ist das Tragwerk insgesamt „kräftiger“ ausgebildet.
Auch kann nicht auf jeder x-beliebigen Dacheindeckung ein Gründach aufgesetzt werden. In vielen Fällen ist dies nur auf Bitumenabdichtungen möglich.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Dachform, hervorragende Eignung zeigen Carports mit Flachdach, Pultdach oder Satteldach mit geringer Dachneigung. 

Arten des Gründachs

Bei der extensiven Dachbegrünung wachsen aufgrund der dünnen Substratschicht nur anspruchslose und kleine Pflanzen. Jene sind aber geben Wärme und Kälte widerstandfähig.
  • Vorteile: niedriges Gewicht, wenig Pflege, kostengünstig, vielseitig einsetzbar
  • Nachteile: gering begehbar, eingeschränkter Pflanzenbewuchs
Die intensive Dachbegrünung zeichnet sich durch stärkeren Pflanzenbewuchs und Pflanzenvielfalt aus, bedingt durch eine Substratschicht von mindestens 20cm.  Es kann fast alles von Rasen, Stauden bis kleine Bäume auf dem Carportdach wachsen.
  • Vorteile: große Vielfältigkeit an Pflanzen, hoher Pflanzenbewuchs, begehbar, optisch      ansprechender
  • Nachteile: hohes Gewicht, starke Pflege und Bewässerung, nicht unbedingt preisgünstig

 

Vorteile einer Dachbegrünung 

Niedrigere Erwärmung und Wetterschutz

Wer kennt es nicht, dass das Auto im Sommer stark durch die Sonne aufgeheizt ist. Ein bepflanzter Carport bewirkt, dass die Erwärmung durch Sonnenstrahlen niedriger ausfällt als ohne Dachbegrünung.

Dies schützt natürlich auch das Carportdach, welches ständiger UV-Strahlung, Hitze und Regen ausgesetzt ist. Das natürliche Verdunsten von Wasser durch die Pflanzenschicht erhöht die Luftfeuchtigkeit und bindet damit Schadstoffe und Staub – hierdurch wird das Niveau der Luftqualität deutlich erhöht.
 

Artenvielfalt dank Gründach

Die weitverbreiteten Carportdächer sind eintönig und für die Tier- und Pflanzenwelt nutzlos. Durch eine Dachbegrünung kann eine naturbewusste Balance geschaffen werden.
Egal für welche Dachbegrünung Sie sich entscheiden – Flora und Fauna wie z.B. Schmetterlinge, Marienkäfer und Honigbienen sind Ihnen für die neuen Pflanzen dankbar.
Und einen schönen Ausblick von Ihrem Heim auf die Dachbegrünung können Sie obendrein noch genießen!

Dachfenster oder Dachgaube - Vor- und Nachteile


Was für den Bau einer Gaube spricht

Der eindeutigste Vorteil einer Dachgaube liegt in der Vergrößerung des Dachraumes. So lassen insbesondere die für Einfamilienhäuser typischen Satteldach- und Walmgauben relativ große Fensterflächen zu und ermöglichen somit eine komfortable Aussicht auf die Umgebung. 

Gleichzeitig sorgen sie für ausreichend Verschattung. Deshalb bleiben gerade in den Sommermonaten die Räume deutlich kühler, als dies bei Dachflächenfenstern der Fall wäre. Das macht sich besonders auf den von der Sonne beschienenen Seiten des Hauses bemerkbar, also in Richtung Süd-Ost bis Süd-West.

Im Winter bleiben außerdem weder Schnee noch Eis auf den Fensterflächen haften. Somit bleiben die Räume auch im Winter so hell wie es das Licht im Winter möglich macht.
Des Weiteren sorgen Gauben auch optisch für eine schöne aufgelockerte Dachfläche und fügen sich leichter in die Umgebung ein.

Was für den Einbau eines Dachflächenfensters spricht



Der größte Vorteil eines Dachflächenfensters im Vergleich zur Gaube liegt in der deutlich höheren Lichtausbeute (bis zu 50%), da das Licht aufgrund fehlender Seitenwände , wie sie die Gaube zeigt, ungehindert einfallen kann. Das hilft auch Energiekosten zu sparen.

Unvermeidlich ist dadurch  eine höhere Aufheizung des Raumes. Dem kann effektiv mit geeigneten Rollo-Systemen entgegengewirkt werden. Bleiben die Dachräume nach unten hin durch Treppen geöffnet, kann das Sonnenlicht auch die unteren Etagen erreichen. Damit wirkt das ganze Haus hell und freundlich. Gerade auf der Nordseite des Hauses lässt sich mit Dachflächenfenstern eine deutliche Aufwertung erreichen.

Um ein Dachfenster einzubauen ist keine bauamtliche Genehmigung notwendig, auch die Planungs- und Einbaukosten sind geringer als bei einer Dachgaube.

Planen Sie die Installation einer Photovoltaikanlage, sind Sie rein rechnerisch mit Dachflächenfenstern besser bedient, weil diese baulich bedingt natürlich keinen Schatten auf das Dach werfen. Die Verschattung durch Dachgauben ist beachtlich und wirkt sich auf die Leistungsfähigkeit nicht der einzelnen Platte der Photovoltaikanlage, sondern auf die des gesamten Strings (also der Kombination dieser Platten) aus.

Architektur und Kultur - Termine im Juni 2015 in den Regionen Stuttgart und Freiburg

DIE VERANSTALTUNGEN IM DETAIL

I. Überregional:

I.01- Dokumentation: Die Meisterfälscher aus Neukölln, arte, 04.06.2015, 4.15 Uhr

In Berlin-Neukölln betreiben die Brüder Posin einen Kunstsalon. Sie sind Meisterfälscher, die alle Stile beherrschen und Auftraggeber in aller Welt bedienen. Zu ihren Kunden zählen Menschen, die Kunst lieben, sich aber ein Original nicht leisten können. Die Dokumentation begleitet die Entstehung eines Raffael-Gemäldes.


I.02- Dokumentation: Die Stadt von Morgen - Experimentierfeld Asien, arte, 14.06.2015, 12.05 Uhr

„Die Stadt von morgen – Experimentierfeld Asien“ zeigt, wie die modernsten Architekten versuchen, eine neue Hochhaus-Architektur zu entwerfen, die wie Landschaft wirkt. Die Architekten Riken Yamamoto, Ma Yansong, Pei Zhu und Kengo Kuma geben uns Einblicke in ihre Lösungen für die asiatische Architektur des 21. Jahrhunderts.


I.03- Tag der Architeltur, 27.-28.06.2015, diverse Orte

Architektur hat Bestand - Motto des Tags der Architektur 2015
Wie Architekten und Bauherren Gebäude für neue, zeitgemäße Zwecke und Nutzergruppen ertüchtigen, wird der breiten Öffentlichkeit im Rahmen von Führungen, Veranstaltungen und Besichtigungen präsentiert. Bundesweit werden zum traditionellen Termin am letzten Juni-Wochenende wieder mehr als 1.500 Projekte ihre Türen für Interessenten öffnen.


II. Stuttgart und Umgebung:

II.01- Diverse Veranstaltungen im Literaturhaus Stuttgart, eine Auswahl:

Woher die Geschichten kommen, Rafik Schami

Erzählte Stadt. Eine literarische Spurensuche in fünf Routen

Über das Wetter reden, Peter Bichsel

Chronik meiner Straße, Barbara Honigmann

Wanderer zwischen den Kulturen. Deutschland, Türkei und die weite Welt – transnationale
Biografien in Zeiten der Globalisierung
Feridun Zaimoglu, Yaşar Aydın



II.02- Dokumentation: Wie das Land, so der Mensch, arte,  02.06.2015, 17.00 Uhr

Die dokumentarische Reihe "Wie das Land, so der Mensch" bereist die schönsten Regionen Frankreichs und macht auch einige Abstecher in andere europäische Länder. In dieser Folge: Wasser hat die Kalkfelsenlandschaft der Schwäbischen Alb geformt. Der Mensch muss lernen, es zu bewahren, wenn er weiter hier leben will.


II.03- Kinofilm: The Forecaster, 03.06.15 19.00 Uhr und 04.06.15 20.15 Uhr, Caligari Kino Ludwigsburg

Zusammen mit der Journalistin Karin Steinberger portraitiert der dreifache Grimme-Preisträger Marcus Vetter den amerikanischen Finanzanalysten Martin Armstrong, dessen Lebensgeschichte für einen Thriller gut wäre.


II.04- Foto-Ausstellung über Alltag junger Flüchtlinge in Stuttgart: „(Vor-)bildlich: Jung! Allein! Heimatlos?! Willkommen?“
endet am 08.06.2015, Jugendhaus Mitte, Hohe Straße, Stuttgart

Die Bilder von überfüllten Flüchtlingsbooten fesseln seit Wochen und Monaten die öffentliche Aufmerksamkeit. Unter den Flüchtlingen, die es nach Deutschland schaffen, sind zunehmend auch Minderjährige ohne Begleitung ihrer Eltern oder anderer Angehöriger. Wie sieht der Alltag dieser jungen Flüchtlinge in Stuttgart aus? Wie gelingt es ihnen, die traumatische Flucht zu verarbeiten? Was denken, was fühlen diese Jugendlichen? Die Fotoausstellung will Antworten auf diese Fragen geben.


II.05- MetaMorphose - Hugo Häring Nachwuchspreis 2015, Podumsdiskussion und Vernissage, 22.06.2015, 19.00 Uhr
Wechselraum Bund Deutscher Architekten BDA, Zeppelin Carré (Innenhof), Friedrichstraße 5

Der BDA möchte mit den angehenden Kolleginnen und Kollegen in einen Diskurs treten über die Geheimnisse eines steten und im besten Sinne merkwürdigen Prozesses: Das Gestalten und Umgestalten unserer Umwelt.


III. Freiburg, Südbaden und nördliche Schweiz

III.01- Diverse Veranstaltungen im Vitra Design Museum
Eine Auswahl:

WORKSHOP (DE) PappDesign – Möbel aus Karton, 13. Juni 2014, 10:30 Uhr

WORKSHOP (DE) Maker Library – Drop-in Workshop, Täglich 10 – 17 Uhr
Anlässlich der Art Basel/Design Miami 2015 gastiert das Maker Library Network in der Vitra Design Museum Gallery. Täglich laden die Mitglieder des Netzwerks in offenen Workshops die Besucher ein, mit ihnen mitzuarbeiten oder eigene Projekte zu verwirklichen. Um 16 Uhr findet eine Präsentation der Projekte statt, die über den Tag entstanden sind.

TALK (EN) Photography – Constructing an African Image, 16. Juni 2015, 18 Uhr
Zur Art Basel/Design Miami 2015 diskutiert der renommierte niederländische Fotograf Iwan Baan, der eine Vielzahl zeitgenössischer Bauten auf dem afrikanischen Kontinent dokumentiert hat, mit dem kenianischen Künstler und Fotografen James Muriuki, dem Kurator und Kritiker Rory Beter und Azu Nwagbogu, Gründer des Lagos Photo Festivals, über die Macht der Bilder des afrikanischen Kontinents.

WORKSHOP (DE) Die freie Form – Organisches Design gestalten, 27. Juni 2015, 10:30 Uhr


III.02- Premiere: Die gute Stadt, 13.06.2015, 19.30 Uhr
Einführung eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Stadttheater Freiburg

Eine Stadt-Oper von Sinem Altan und Tina Müller (UA)
In welcher Stadt wollen wir eigentlich leben? Die Opern-Groteske von Sinem Altan auf ein Libretto von Tina Müller geht dieser Frage nach und zeigt alles, was eine Stadt zu bieten hat: Professionelle Sänger treffen auf Laienchöre, das Philharmonische Orchester auf Blaskapellen und ein Saz-Ensemble, gute Menschen treffen auf noch bessere Menschen – eine Uraufführung für Freiburgs Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die ironisch augenzwinkernd das Leben der guten Stadtbevölkerung beleuchtet. Um die 250 Freiburger singen, schauspielern und tanzen in der für sie auf den Leib geschriebenen Stadt-Oper.


III.03- Kinofilm: Camino de Santiago, bis 07. Juni 2015, 19.10 Uhr
Freidrichsbau Kino, Freiburg

CAMINO DE SANTIAGO begleitet Pilger auf ihrem langen Weg durch die faszinierende und atemberaubend schöne Landschaft vorbei an eindrucksvollen Bauwerken bis nach Santiago de Compostela.


III.04- Johannes-Beck-Tag im Zoo Basel, 24.06.2015, 16.00-22.00Uhr

Zu Ehren des Gönners Johannes Beck bleibt der Zoo abends geöffnet. Musikalische Unterhaltung vor dem Zolli-Restaurant, Gratiseintritt ab 16 Uhr.


III.05- Sommerfest: 25 Jahre Architekturforum am Lederleplatz Freiburg26.06.2015, 18.00 Uhr

Mit Musik und interessanten Gästen wird das 25-jährige Bestehen des Architekturforums am Lederleplatz gefeiert.